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Willkommen auf dem WIFO-Konjunkturportal

Das Konjunkturportal enthält die regulären Publikationen des WIFO zur österreichischen und internationalen Konjunktur, darunter monatliche Konjunkturberichte, Prognosen, die volkswirtschaftliche Quartalsrechnung, den WIFO-Konjunkturtest und den WIFO-Konjunkturindikator.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung - WIFO wurde 1927 durch Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises gegründet. Es analysiert die österreichische und internationale Wirtschaftsentwicklung und trägt damit zur Fundierung wirtschaftspolitischer und unternehmerischer Entscheidungen bei und unterstützt die Versachlichung der wirtschaftspolitischen Diskussion. Das WIFO ist gemeinnützig und in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Aktuell

13.09.2016

Internationale Konjunktur weiterhin schwach

In den Schwellenländern hält die Wachstumsschwäche an, und auch in den USA expandierte die Wirtschaft im 1. Halbjahr 2016 verlangsamt. In der EU flachte die Entwicklung zwar nach dem schwungvollen Jahresbeginn ab, blieb jedoch auf Wachstumskurs. Das Brexit-Votum in Großbritannien verunsicherte kurzfristig die Finanzmärkte und die Unternehmen. In Österreich belastet die internationale Konjunkturschwäche nach wie vor die Exportwirtschaft, aber kräftige Wachstumsimpulse kommen weiterhin von der Ausweitung der Binnennachfrage.

07.09.2016

WIFO-Frühindikator

Der WIFO-Frühindikator hat sich in der aktuellen September-Auswertung abermals erhöht und deutet damit nach einer zwischenzeitlichen Abschwächung zu Jahresbeginn auf eine solide Wachstumsentwicklung in den kommenden Monaten hin. Die aufwärtsgerichtete Entwicklung wird vorwiegend von den inländischen Teilkomponenten gestützt. Die Produktionserwartungen der heimischen Industrie sind in der jüngsten Auswertung kräftig angestiegen, auch setzte sich neben der leichten Erholung im ATX-Aktienindex der Anstieg bei den offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt weiter fort. Der Vertrauensindikator im Handel hat sich im September hingegen deutlich gesenkt, auch die internationalen Indikatoren im Index (z. B. ifo-Geschäftsklimaindex) dämpfen am aktuellen Rand die Beschleunigung im Frühindikator.

29.08.2016

Abflachung der Industriekonjunktur im II. Quartal

Gemäß der aktuellen Quartalsrechnung des WIFO wuchs die heimische Wirtschaft im II. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,3% (I. Quartal +0,4%). Die Nachfrage der privaten Haushalte war erneut stark. Während auch die Investitionsnachfrage abermals einen positiven Wachstumsbeitrag lieferte, dämpfte der Außenbeitrag das BIP-Wachstum. Die exportgetragene Industriekonjunktur schwächte sich leicht ab. Impulse kamen hingegen von der Bauwirtschaft.

23.06.2016

Prognose für 2016 und 2017: Stärkeres Wachstum in risikoreichem Umfeld

Nach dem geringen Wachstum im Jahr 2015 dürfte die österreichische Wirtschaft 2016 und 2017 kräftiger expandieren. Die Vorlaufindikatoren geben zwar weiterhin keine nennenswerten Hinweise auf eine deutliche Konjunkturbelebung. Allerdings steigen aufgrund von Sonderfaktoren die Konsumausgaben der privaten und öffentlichen Haushalte beträchtlich und stützen so das gesamtwirtschaftliche Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in den Jahren 2016 und 2017 real um jeweils 1,7% zunehmen.

01.06.2016

Geringe regionale Wachstumsunterschiede mit Vorteilen im Westen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2015

Die regionalen Wachstumsunterschiede waren in Österreich 2015 vor dem Hintergrund nur schwacher Auftriebskräfte in allen Nachfragekomponenten eher gering und eher durch die geographische Lage als durch die Wirtschaftsstruktur getrieben, mit tendenziellen Vorteilen der Bundesländer im Westen. Die reale Bruttowertschöpfung nahm daher nach WIFO-Berechnungen in Westösterreich (+1,2%) stärker zu als in Ost- und Südösterreich (+0,6% bzw. +0,7%). Am stärksten wuchs die Wirtschaft im Burgenland (als Ausnahme im Osten), in Vorarlberg und Salzburg; in Kärnten, Wien und Niederösterreich blieb die Wertschöpfungsentwicklung dagegen unter dem (schwachen) Gesamtergebnis. Die Beschäftigung wuchs lebhaft, aber neuerlich nicht kräftig genug, um das stark steigende Arbeitskräfteangebot aufzunehmen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit in allen Bundesländern, insbesondere in Ostösterreich und in den Ballungszentren. 

29.04.2016

Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2016 bis 2020

Nach der schwachen Entwicklung von 2012 bis 2015 (+½% p. a.) dürfte die heimische Wirtschaft mittelfristig zwar etwas stärker, aber noch immer verhalten expandieren (2016/2020 +1½% p. a.). Vor allem der Außenbeitrag und die öffentlichen Konsum- und Investitionsausgaben tragen weniger zum Wirtschaftswachstum bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum erhält durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen infolge der Steuerreform 2015/16 und durch die zusätzliche Nachfrage aus der Flüchtlingsmigration Impulse und dürfte im Prognosezeitraum um 1,4% p. a. zunehmen (2011/2015 +0,5% p. a.). Die leichte Expansion der heimischen Wirtschaft ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2016/2020 +1,1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bis 2018 zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland (nicht zuletzt auch durch die Flüchtlingsmigration) insgesamt stärker wächst. Die Arbeitslosenquote dürfte 2017 knapp 10% (gemäß AMS-Definition) erreichen und auf diesem Niveau verharren. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig (+1,7% p. a.), aber höher als im Euro-Raum, sodass der Realeinkommenszuwachs in Österreich geringer sein dürfte. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) dürfte aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufs und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Prognosezeitraum nur schwer zu erreichen sein.

13.10.2015

Mäßiges Wirtschaftswachstum bei hoher Arbeitslosigkeit. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2020

Nach der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,5% p. a.) expandiert die heimische Wirtschaft mittelfristig mäßig (2016/2020 +1,5% p. a.). Insbesondere wachsen die Investitionen verhalten, und der Außenbeitrag trägt zum Wirtschaftswachstum weniger bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum erhält durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen infolge der Steuerreform 2015/16 einen gewissen Impuls und dürfte im Prognosezeitraum um 1,3% p. a. zunehmen (2011/2015 +0,5% p. a.). Die leichte Expansion ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2016/2020 +1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bis 2018 zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland insgesamt stärker zunimmt. Die Arbeitslosenquote dürfte 2017/18 einen Höchstwert von knapp 10% (gemäß AMS-Definition) erreichen und bis zum Ende des Prognosezeitraumes wieder auf rund 9½% zurückgehen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, das Inflationsdifferential zum Euro-Raum wird sich merklich verringern. Die Inflationsrate dürfte durchschnittlich 1,8% betragen. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erst zum Ende des Prognosezeitraumes erwartet.

12.10.2015

Zuversicht in den USA, Unsicherheit im Euro-Raum, fragile Entwicklung in den Schwellenländern. Mittelfristige Prognose für die Weltwirtschaft bis 2020

Nach dem Konjunktureinbruch im Jahr 2015 wird Chinas Wirtschaft auch in den kommenden Jahren langsamer wachsen. Dies hält die Rohstoffpreise mittelfristig niedrig und erschwert so die Erholung in Russland und Brasilien, wo zukunftsträchtige Investitionen während der Rohstoffpreishausse versäumt wurden. Auch im Euro-Raum dämpft die geringe Investitionstätigkeit die Wachstumschancen. Das Fehlen wirtschaftspolitischer Koordinationsmechanismen erhöht die Unsicherheit, und die nationalstaatlich orientierte Wirtschaftspolitik verstärkt die Divergenz der Wirtschaftsentwicklung. In den USA sind die Wachstumsmöglichkeiten besser, da die Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise durch eine geschickt kombinierte Geld- und Fiskalpolitik überwunden wurden und die Erwerbsbevölkerung wächst.