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Konjunkturprognose (vierteljährlich)
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Konjunkturbericht (monatlich)
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Quartalsrechnung
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Regionale Gesamtrechnung
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Willkommen auf dem WIFO-Konjunkturportal

Das Konjunkturportal enthält die regulären Publikationen des WIFO zur österreichischen und internationalen Konjunktur, darunter monatliche Konjunkturberichte, Prognosen, die volkswirtschaftliche Quartalsrechnung, den WIFO-Konjunkturtest und den WIFO-Konjunkturindikator.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung - WIFO wurde 1927 durch Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises gegründet. Es analysiert die österreichische und internationale Wirtschaftsentwicklung und trägt damit zur Fundierung wirtschaftspolitischer und unternehmerischer Entscheidungen bei und unterstützt die Versachlichung der wirtschaftspolitischen Diskussion. Das WIFO ist gemeinnützig und in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Aktuell

11.05.2016

Konjunktur verbessert sich in Österreich zu Jahresbeginn

Gemäß der aktuellen WIFO-Schnellschätzung stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Österreich im I. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,4%. Nach einem robusten Verlauf im Vorjahr beschleunigt sich damit die Konjunktur weiter. Das differenzierte Bild der Vorlaufindikatoren lässt für das II. Quartal jedoch zumindest keine stärkere Aufwärtstendenz erwarten.

02.05.2016

WIFO-Frühindikator

Der Frühindikator ist nach kontinuierlichen Rückgängen in den letzten Monaten in seiner jüngsten Auswertung nicht mehr weiter gesunken. Die Konjunkturaussichten haben sich damit zwar nicht mehr weiter verschlechtert, von einer Aufhellung kann jedoch ebenfalls nicht gesprochen werden. Der Indikator weist indes eher auf eine Fortsetzung der moderaten Konjunkturdynamik der letzten Monate hin.

29.04.2016

Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2016 bis 2020

Nach der schwachen Entwicklung von 2012 bis 2015 (+½% p. a.) dürfte die heimische Wirtschaft mittelfristig zwar etwas stärker, aber noch immer verhalten expandieren (2016/2020 +1½% p. a.). Vor allem der Außenbeitrag und die öffentlichen Konsum- und Investitionsausgaben tragen weniger zum Wirtschaftswachstum bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum erhält durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen infolge der Steuerreform 2015/16 und durch die zusätzliche Nachfrage aus der Flüchtlingsmigration Impulse und dürfte im Prognosezeitraum um 1,4% p. a. zunehmen (2011/2015 +0,5% p. a.). Die leichte Expansion der heimischen Wirtschaft ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2016/2020 +1,1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bis 2018 zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland (nicht zuletzt auch durch die Flüchtlingsmigration) insgesamt stärker wächst. Die Arbeitslosenquote dürfte 2017 knapp 10% (gemäß AMS-Definition) erreichen und auf diesem Niveau verharren. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig (+1,7% p. a.), aber höher als im Euro-Raum, sodass der Realeinkommenszuwachs in Österreich geringer sein dürfte. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) dürfte aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufs und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Prognosezeitraum nur schwer zu erreichen sein.

29.04.2016

Leichte Konjunkturbelebung zu Jahresbeginn

Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO wuchs die österreichische Wirtschaft im I. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,4%. Damit beschleunigte sich die Konjunktur zu Jahresbeginn weiter (IV. Quartal 2015 +0,3%, III. Quartal +0,2%). Das Wachstum wurde von der inländischen Nachfrage getragen, sowohl die Konsum- als auch die Investitionsnachfrage wurden ausgeweitet. Der Außenbeitrag trug hingegen nicht positiv zum Wachstum des BIP bei. Die Belebung der Industriekonjunktur setzt sich fort, auch die Dienstleistungsbereiche lieferten positive Wachstumsbeiträge.

17.03.2016

Prognose für 2016 und 2017: Konsum gleicht Exportabschwächung in Österreich aus

Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft vorübergehend das Exportwachstum in Österreich. Allerdings steigen die Konsumausgaben der privaten und öffentlichen Haushalte 2016 und 2017 kräftig und stützen so die Konjunktur. Das Bruttoinlandsprodukt wird in beiden Jahren um 1,6% wachsen.

13.10.2015

Mäßiges Wirtschaftswachstum bei hoher Arbeitslosigkeit. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2020

Nach der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,5% p. a.) expandiert die heimische Wirtschaft mittelfristig mäßig (2016/2020 +1,5% p. a.). Insbesondere wachsen die Investitionen verhalten, und der Außenbeitrag trägt zum Wirtschaftswachstum weniger bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum erhält durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen infolge der Steuerreform 2015/16 einen gewissen Impuls und dürfte im Prognosezeitraum um 1,3% p. a. zunehmen (2011/2015 +0,5% p. a.). Die leichte Expansion ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2016/2020 +1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bis 2018 zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland insgesamt stärker zunimmt. Die Arbeitslosenquote dürfte 2017/18 einen Höchstwert von knapp 10% (gemäß AMS-Definition) erreichen und bis zum Ende des Prognosezeitraumes wieder auf rund 9½% zurückgehen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, das Inflationsdifferential zum Euro-Raum wird sich merklich verringern. Die Inflationsrate dürfte durchschnittlich 1,8% betragen. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erst zum Ende des Prognosezeitraumes erwartet.

12.10.2015

Zuversicht in den USA, Unsicherheit im Euro-Raum, fragile Entwicklung in den Schwellenländern. Mittelfristige Prognose für die Weltwirtschaft bis 2020

Nach dem Konjunktureinbruch im Jahr 2015 wird Chinas Wirtschaft auch in den kommenden Jahren langsamer wachsen. Dies hält die Rohstoffpreise mittelfristig niedrig und erschwert so die Erholung in Russland und Brasilien, wo zukunftsträchtige Investitionen während der Rohstoffpreishausse versäumt wurden. Auch im Euro-Raum dämpft die geringe Investitionstätigkeit die Wachstumschancen. Das Fehlen wirtschaftspolitischer Koordinationsmechanismen erhöht die Unsicherheit, und die nationalstaatlich orientierte Wirtschaftspolitik verstärkt die Divergenz der Wirtschaftsentwicklung. In den USA sind die Wachstumsmöglichkeiten besser, da die Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise durch eine geschickt kombinierte Geld- und Fiskalpolitik überwunden wurden und die Erwerbsbevölkerung wächst.

17.07.2015

Österreichweit schwaches Wachstum bei regionalem West-Ost-Gefälle. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2014

Die Bruttowertschöpfung wuchs 2014 in Österreich insgesamt nur geringfügig, wobei die Dynamik in den westlichen und südlichen Bundesländern etwas höher war. Mit Ausnahme von Vorarlberg blieb das Wachstum in allen Bundesländern unter dem EU-Durchschnitt. Trotz der Konjunkturerholung in der EU fehlten nennenswerte positive außenwirtschaftliche Impulse für die heimische Wirtschaft. Die Ausweitung der Beschäftigung hielt neuerlich nicht mit dem Anstieg des Arbeitskräfteangebotes Schritt, sodass die Arbeitslosigkeit in allen Bundesländern stieg. Ballungsräume waren davon stärker betroffen als ländliche Gebiete.