Home > Aktuell

Termine

Konjunkturprognose (vierteljährlich)
  • 24. 3. 2017
  • 29. 6. 2017
  • 29. 9. 2017
  • 21. 12. 2017
Konjunkturbericht (monatlich)
  • 7. 2. 2017
  • 8. 3. 2017
  • 10. 5. 2017
  • 9. 6. 2017
  • 9. 8. 2017
  • 11. 9. 2017
  • 10. 11. 2017
  • 7. 12. 2017
Konjunkturtest (monatlich)
  • 27.2.2017, 14:00
  • 30.3.2017, 14:00
  • 27.4.2017, 14:00
  • 30.5.2017, 14:00
Schnellschätzung der Quartalsrechnung
  • 31. 1. 2017
  • 28. 4. 2017
  • 28. 7. 2017
  • 31. 10. 2017
Quartalsrechnung
  • 28. 2. 2017
  • 31. 5. 2017
  • 31. 8. 2017
  • 30. 11. 2017
Regionale Gesamtrechnung
  • Termin folgt!
Frühindikator
  • Jeweils in der ersten Woche des Monats

Downloads

Willkommen auf dem WIFO-Konjunkturportal

Das Konjunkturportal enthält die regulären Publikationen des WIFO zur österreichischen und internationalen Konjunktur, darunter monatliche Konjunkturberichte, Prognosen, die volkswirtschaftliche Quartalsrechnung, den WIFO-Konjunkturtest und den WIFO-Konjunkturindikator.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung - WIFO wurde 1927 durch Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises gegründet. Es analysiert die österreichische und internationale Wirtschaftsentwicklung und trägt damit zur Fundierung wirtschaftspolitischer und unternehmerischer Entscheidungen bei und unterstützt die Versachlichung der wirtschaftspolitischen Diskussion. Das WIFO ist gemeinnützig und in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Aktuell

07.02.2017

Binnennachfrage trägt Konjunkturaufschwung in Österreich

Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Österreich im IV. Quartal 2016 gegenüber der Vorperiode um 0,5% (Trend-Konjunktur-Komponente). Damit war die Grunddynamik der heimischen Konjunktur im IV. Quartal gleich jener des Vorquartals. Maßgebend für den Zuwachs war die inländische Nachfrage, während von der Außenwirtschaft kein wesentlicher Impuls ausging. Das Bild der Vorlaufindikatoren verbessert sich weiter und deutet auf eine sich verstärkende Konjunktur im Frühjahr 2017 hin.

02.02.2017

WIFO-Frühindikator

Der Frühindikator nahm in der aktuellen Auswertung gegenüber dem Vormonat abermals zu. Der Anstieg fiel erneut überdurchschnittlich kräftig aus und war vor allem von den inländischen Teilindikatoren geprägt; unter den ausländischen Teilkomponenten wirkten vor allem industrienahe Indikatoren dämpfend.

31.01.2017

Beschleunigung der Industriekonjunktur im IV. Quartal

Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO wuchs die österreichische Wirtschaft im IV. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,5% (nach ebenfalls 0,5% im III. Quartal). Abermals stützten die starke Konsumnachfrage sowie die Ausweitung der Investitionen das Wachstum, während der Außenbeitrag das Ergebnis minderte. Die Industriekonjunktur beschleunigte sich zuletzt deutlich. Für das Jahr 2016 ergibt sich ein Wirtschaftswachstum von 1,5%.

21.12.2016

Quarterly National Accounts - Manual for Austria. Description of Applied Methods and Data Sources

The Austrian Institute of Economic Research (WIFO) compiles on behalf and for account of Statistics Austria the official Austrian Quarterly National Accounts since many years. The calculation is based on the regulations of Eurostat and complies with ESA 2010 conventions. Data is published by Statistics Austria approximately 60 days after the end of a quarter (see time schedule given on this site for precise release dates). This release is called the regular or 2nd estimate. Data is distributed by Statistics Austria, WIFO as well as Eurostat.

16.12.2016

Prognose für 2017 und 2018: Kräftige Inlandsnachfrage hält noch etwas an

Die Inlandsnachfrage expandiert zur Zeit kräftig, die Steuerentlastung fördert eine Ausweitung des Konsums dauerhafter Güter wohl noch bis Mitte 2017. Die Investitionen werden 2016 von Fahrzeuganschaffungen getrieben, sodass die heimische Produktion weniger davon profitiert. Mit dem Auslaufen der Steuerreformeffekte und dem Anziehen der Inflation wird sich das Wachstum etwas verlangsamen, da die hohe Arbeitslosigkeit die Konsumbereitschaft dämpft und die Auslandsnachfrage nur mäßig zunimmt. Trotz robuster Beschäftigungsexpansion übertrifft der Arbeitskräftezustrom weiterhin die Absorptionsfähigkeit des Arbeitsmarktes; die Arbeitslosenquote steigt.

27.10.2016

Weltwirtschaft durch EU-Austritt Großbritanniens kaum beeinträchtigt. Mittelfristige Prognose bis 2021

Das Weltwirtschaftswachstum beschleunigt sich mittelfristig nur leicht. Zügig expandieren wird die Wirtschaft auf Basis einer robusten Binnennachfrage und einer zunehmenden Erwerbsbevölkerung in den USA. Im Euro-Raum verläuft die Expansion langsamer, da die institutionellen Mängel der Währungsunion die Erwartungen dämpfen und die Erwerbsbevölkerung stagniert. Der EU-Austritt Großbritanniens wird vor allem die britische Wirtschaft selbst treffen, weniger deren Handelspartner. Die Zugkraft des Wachstums in den Schwellenländern lässt weiter nach. In China verlangsamt es sich, in Russland und Brasilien erholt sich die Konjunktur aufgrund der niedrigen Rohstoffpreise nur schleppend aus der aktuellen Krise.

27.10.2016

Mäßiges Wirtschaftswachstum - Arbeitslosigkeit hoch. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2021

Nach der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,6% p. a.) expandiert die heimische Wirtschaft mittelfristig wieder etwas stärker (2017/2021 +1,5% p. a.). Die Investitionsnachfrage wächst weiterhin verhalten, und der Außenbeitrag trägt zum Wirtschaftswachstum weniger bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum wird durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1¼% p. a. wachsen (2012/2016 +0,3% p. a.). Die leichte Expansion ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2017/2021 +1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland stärker zunimmt. Die Arbeitslosenquote dürfte 2019/20 einen Höchstwert von 9,8% (gemäß AMS-Definition) erreichen und könnte bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 9,7% leicht zurückgehen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig gering, das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich merklich verringern. Die Inflationsrate wird durchschnittlich 1¾% betragen. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erst zum Ende des Prognosezeitraumes erwartet. Von 2015 geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) bis 2021 um rund 10 Prozentpunkte auf 75¼% zurück.

13.09.2016

Internationale Konjunktur weiterhin schwach

In den Schwellenländern hält die Wachstumsschwäche an, und auch in den USA expandierte die Wirtschaft im 1. Halbjahr 2016 verlangsamt. In der EU flachte die Entwicklung zwar nach dem schwungvollen Jahresbeginn ab, blieb jedoch auf Wachstumskurs. Das Brexit-Votum in Großbritannien verunsicherte kurzfristig die Finanzmärkte und die Unternehmen. In Österreich belastet die internationale Konjunkturschwäche nach wie vor die Exportwirtschaft, aber kräftige Wachstumsimpulse kommen weiterhin von der Ausweitung der Binnennachfrage.

01.06.2016

Geringe regionale Wachstumsunterschiede mit Vorteilen im Westen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2015

Die regionalen Wachstumsunterschiede waren in Österreich 2015 vor dem Hintergrund nur schwacher Auftriebskräfte in allen Nachfragekomponenten eher gering und eher durch die geographische Lage als durch die Wirtschaftsstruktur getrieben, mit tendenziellen Vorteilen der Bundesländer im Westen. Die reale Bruttowertschöpfung nahm daher nach WIFO-Berechnungen in Westösterreich (+1,2%) stärker zu als in Ost- und Südösterreich (+0,6% bzw. +0,7%). Am stärksten wuchs die Wirtschaft im Burgenland (als Ausnahme im Osten), in Vorarlberg und Salzburg; in Kärnten, Wien und Niederösterreich blieb die Wertschöpfungsentwicklung dagegen unter dem (schwachen) Gesamtergebnis. Die Beschäftigung wuchs lebhaft, aber neuerlich nicht kräftig genug, um das stark steigende Arbeitskräfteangebot aufzunehmen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit in allen Bundesländern, insbesondere in Ostösterreich und in den Ballungszentren.