Home > Aktuell

Termine

Konjunkturprognose (vierteljährlich)
  • 16. 12. 2016
  • 24. 3. 2017
  • 29. 6. 2017
  • 29. 9. 2017
  • 21. 12. 2017
Konjunkturbericht (monatlich)
  • 7. 12. 2016 (geändert)
  • 7. 2. 2017
  • 8. 3. 2017
  • 10. 5. 2017
  • 9. 6. 2017
  • 9. 8. 2017
  • 11. 9. 2017
  • 10. 11. 2017
  • 7. 12. 2017
Konjunkturtest (monatlich)
  • Termin folgt!
Schnellschätzung der Quartalsrechnung
  • 28. 10. 2016
  • 31. 1. 2017
  • 28. 4. 2017
  • 28. 7. 2017
  • 31. 10. 2017
Quartalsrechnung
  • 29. 11. 2016
  • 28. 2. 2017
  • 31. 5. 2017
  • 31. 8. 2017
  • 30. 11. 2017
Regionale Gesamtrechnung
  • Termin folgt!
Frühindikator
  • Jeweils in der ersten Woche des Monats

Downloads

Willkommen auf dem WIFO-Konjunkturportal

Das Konjunkturportal enthält die regulären Publikationen des WIFO zur österreichischen und internationalen Konjunktur, darunter monatliche Konjunkturberichte, Prognosen, die volkswirtschaftliche Quartalsrechnung, den WIFO-Konjunkturtest und den WIFO-Konjunkturindikator.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung - WIFO wurde 1927 durch Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises gegründet. Es analysiert die österreichische und internationale Wirtschaftsentwicklung und trägt damit zur Fundierung wirtschaftspolitischer und unternehmerischer Entscheidungen bei und unterstützt die Versachlichung der wirtschaftspolitischen Diskussion. Das WIFO ist gemeinnützig und in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Aktuell

02.12.2016

WIFO-Frühindikator

Der Frühindikator stieg in der jüngsten Auswertung gegenüber dem Vormonat ein weiteres Mal an und setzte damit die seit dem Frühjahr 2016 anhaltende Aufwärtsbewegung weiter fort. Der Anstieg fiel jedoch dieses Mal etwas schwächer als in den beiden Vormonaten aus. Der Indikator befindet sich aktuell auf einem Niveau, das vergleichbar ist mit jenem der Sommermonate 2011. In der aktuellen Auswertung prägen vor allem die inländischen Teilindikatoren den Anstieg des Frühindikators, die ausländischen Komponenten hingegen verliefen sehr unterschiedlich.

29.11.2016

WIFO: Positive Impulse von Konsum und Tourismus im III. Quartal

Gemäß der aktuellen Quartalsrechnung des WIFO wuchs die heimische Wirtschaft im III. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent (II. Quartal +0,3 Prozent). Die Konsum- und Investitionsnachfrage war erneut stark und stützte das Wirtschaftswachstum. Die Konjunktur in der Sachgütererzeugung verlief robust. Positive Impulse kamen auch von den Dienstleistungen, insbesondere vom Tourismus (vor allem im Bereich Beherbergung und Gastronomie).

10.11.2016

Leichte Aufhellung der internationalen Konjunktur

Vor dem Hintergrund einer leichten Verbesserung des internationalen Indikatorenbildes expandierte die österreichische Wirtschaft im III. Quartal 2016 robust um 0,4%. Wachstumstreiber war erneut die Binnennachfrage, während die Außenwirtschaft abermals dämpfend wirkte.

27.10.2016

Weltwirtschaft durch EU-Austritt Großbritanniens kaum beeinträchtigt. Mittelfristige Prognose bis 2021

Das Weltwirtschaftswachstum beschleunigt sich mittelfristig nur leicht. Zügig expandieren wird die Wirtschaft auf Basis einer robusten Binnennachfrage und einer zunehmenden Erwerbsbevölkerung in den USA. Im Euro-Raum verläuft die Expansion langsamer, da die institutionellen Mängel der Währungsunion die Erwartungen dämpfen und die Erwerbsbevölkerung stagniert. Der EU-Austritt Großbritanniens wird vor allem die britische Wirtschaft selbst treffen, weniger deren Handelspartner. Die Zugkraft des Wachstums in den Schwellenländern lässt weiter nach. In China verlangsamt es sich, in Russland und Brasilien erholt sich die Konjunktur aufgrund der niedrigen Rohstoffpreise nur schleppend aus der aktuellen Krise.

27.10.2016

Mäßiges Wirtschaftswachstum - Arbeitslosigkeit hoch. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2021

Nach der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,6% p. a.) expandiert die heimische Wirtschaft mittelfristig wieder etwas stärker (2017/2021 +1,5% p. a.). Die Investitionsnachfrage wächst weiterhin verhalten, und der Außenbeitrag trägt zum Wirtschaftswachstum weniger bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum wird durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1¼% p. a. wachsen (2012/2016 +0,3% p. a.). Die leichte Expansion ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2017/2021 +1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland stärker zunimmt. Die Arbeitslosenquote dürfte 2019/20 einen Höchstwert von 9,8% (gemäß AMS-Definition) erreichen und könnte bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 9,7% leicht zurückgehen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig gering, das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich merklich verringern. Die Inflationsrate wird durchschnittlich 1¾% betragen. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erst zum Ende des Prognosezeitraumes erwartet. Von 2015 geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) bis 2021 um rund 10 Prozentpunkte auf 75¼% zurück.

23.06.2016

Prognose für 2016 und 2017: Konsum wächst erstmals seit drei Jahren wieder

Die heimische Wirtschaftsleistung wird heuer mit +1,7% deutlich stärker wachsen als in den vergangenen vier Jahren. Dadurch verschwindet der Wachstumsrückstand zum Durchschnitt des Euro-Raumes und zu Deutschland. Während der Außenbeitrag das Wirtschaftswachstum heuer noch belastet, steigt die Binnennachfrage kräftig. Die Investitionen werden merklich ausgeweitet, und der Konsum der privaten Haushalte wächst erstmals seit drei Jahren wieder. 2017 wird bei langsam abflauender Binnenkonjunktur die Außenwirtschaft stabilisierend wirken. In Österreich wird das BIP real um 1,5% wachsen.

13.09.2016

Internationale Konjunktur weiterhin schwach

In den Schwellenländern hält die Wachstumsschwäche an, und auch in den USA expandierte die Wirtschaft im 1. Halbjahr 2016 verlangsamt. In der EU flachte die Entwicklung zwar nach dem schwungvollen Jahresbeginn ab, blieb jedoch auf Wachstumskurs. Das Brexit-Votum in Großbritannien verunsicherte kurzfristig die Finanzmärkte und die Unternehmen. In Österreich belastet die internationale Konjunkturschwäche nach wie vor die Exportwirtschaft, aber kräftige Wachstumsimpulse kommen weiterhin von der Ausweitung der Binnennachfrage.

01.06.2016

Geringe regionale Wachstumsunterschiede mit Vorteilen im Westen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2015

Die regionalen Wachstumsunterschiede waren in Österreich 2015 vor dem Hintergrund nur schwacher Auftriebskräfte in allen Nachfragekomponenten eher gering und eher durch die geographische Lage als durch die Wirtschaftsstruktur getrieben, mit tendenziellen Vorteilen der Bundesländer im Westen. Die reale Bruttowertschöpfung nahm daher nach WIFO-Berechnungen in Westösterreich (+1,2%) stärker zu als in Ost- und Südösterreich (+0,6% bzw. +0,7%). Am stärksten wuchs die Wirtschaft im Burgenland (als Ausnahme im Osten), in Vorarlberg und Salzburg; in Kärnten, Wien und Niederösterreich blieb die Wertschöpfungsentwicklung dagegen unter dem (schwachen) Gesamtergebnis. Die Beschäftigung wuchs lebhaft, aber neuerlich nicht kräftig genug, um das stark steigende Arbeitskräfteangebot aufzunehmen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit in allen Bundesländern, insbesondere in Ostösterreich und in den Ballungszentren.