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Willkommen auf dem WIFO-Konjunkturportal

Das Konjunkturportal enthält die regulären Publikationen des WIFO zur österreichischen und internationalen Konjunktur, darunter monatliche Konjunkturberichte, Prognosen, die volkswirtschaftliche Quartalsrechnung, den WIFO-Konjunkturtest und den WIFO-Konjunkturindikator.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung - WIFO wurde 1927 durch Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises gegründet. Es analysiert die österreichische und internationale Wirtschaftsentwicklung und trägt damit zur Fundierung wirtschaftspolitischer und unternehmerischer Entscheidungen bei und unterstützt die Versachlichung der wirtschaftspolitischen Diskussion. Das WIFO ist gemeinnützig und in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Aktuell

09.08.2019

Binnenwirtschaft stützt Konjunktur in Österreich

Das österreichische BIP wuchs im II. Quartal 2019 gegenüber der Vorperiode um 0,3% (nach +0,4% im I. Quartal 2019 und +0,5% im IV. Quartal 2018). Damit setzte sich die Expansion der Vorjahre zwar fort, sie verlangsamt sich aber seit Anfang 2018 kontinuierlich. Die positive Entwicklung der Realwirtschaft spiegelt sich auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor in Form eines Anstieges der Beschäftigung und eines Rückganges der Arbeitslosigkeit. Der Preisauftrieb schwächte sich zuletzt ab.

05.08.2019

WIFO-Frühindikator

Die Abwärtsbewegung des WIFO-Frühindikators hält in der aktuellen Auswertung weiter an. Der Rückgang fiel sehr kräftig aus. Das aktuelle Niveau des Indikators ist vergleichbar mit jenem zur Jahresmitte 2015 – der Frühindikator befindet sich damit deutlich unter seinem langjährigen Durchschnittsniveau. Das aktuelle Ergebnis deutet auf eine weiterhin gedämpfte konjunkturelle Dynamik hin.

30.07.2019

Weiterhin moderater Konjunkturverlauf im II. Quartal 2019: BIP stieg um 0,3%

Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO wuchs das BIP in Österreich im II. Quartal 2019 um 0,3% gegenüber dem Vorquartal. Die Konsumnachfrage erwies sich abermals als stabile Wachstumsstütze. Neben den Unternehmensinvestitionen trug auch der Außenhandel positiv zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum bei, wobei die Dynamik an Schwung verlor. Parallel dazu schwächte sich auch die Industriekonjunktur weiter ab.

02.07.2019

Dank anhaltendem Wachstum Entspannung auf dem Arbeitsmarkt in allen Bundesländern. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2018

Das kräftige Wirtschaftswachstum kam im Jahr 2018 allen Bundesländern zugute. So expandierten die abgesetzte Sachgüterproduktion und die unselbständige Beschäftigung durchwegs. Am schwächsten wuchs die Wirtschaft in der Ostregion, am stärksten in der Südregion.

27.06.2019

Prognose für 2019 und 2020: Abschwächung der Weltkonjunktur dämpft Wachstum in Österreich

Die österreichische Volkswirtschaft befindet sich in einer Phase mäßigen Wachstums. Die hohe Dynamik der Vorjahre hat sich abgeschwächt, und die Unternehmen blicken nun weniger optimistisch in die Zukunft. Während der Außenhandel die heimische Konjunktur bremst, wird sie von der Binnenwirtschaft weiterhin unterstützt. Das Wirtschaftswachstum dürfte sich in Österreich im Jahresdurchschnitt 2019 auf 1,7% verlangsamen (2018 +2,7%) und 2020 bei 1,5% stabilisieren.

02.05.2019

Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2019 bis 2023

Die Weltwirtschaft erreichte den Konjunkturhöhepunkt 2018. In den nächsten Jahren wird eine Abschwächung der Wachstumsdynamik erwartet. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2019/2023 wird die österreichische Wirtschaft um 1,6% pro Jahr (2014/2018 +1,8% p. a.) wachsen, etwas stärker als der Durchschnitt des Euro-Raumes. Die Steuerentlastung der privaten Haushalte durch den Familienbonus wird die Konsumnachfrage 2019 und vor allem 2020 unterstützen. Im Prognosezeitraum wird von einem durchschnittlichen Wachstum des privaten Konsums von 1,6% pro Jahr ausgegangen (2014/2018 +1,0% p. a.). Bis einschließlich 2020 wird die Beschäftigung konjunkturbedingt noch stärker ausgeweitet als das Arbeitskräfteangebot. Die Arbeitslosenquote bleibt bei 7,3%. Ab 2021 wird das Arbeitskräfteangebot aber wieder stärker zunehmen als die Nachfrage, sodass sich die Arbeitslosenquote bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 7,5% erhöht. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das positive Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich weiter verringern, aber nicht umkehren. Das WIFO rechnet mit einer Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex von durchschnittlich 1,8% p. a. Auf der Basis des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wird der Finanzierungssaldo der öffentlichen Haushalte über die Prognoseperiode positiv bleiben und sich leicht verbessern. Daraus folgt bis 2023 ein Rückgang der Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2018 um rund 17½ Prozentpunkte auf unter 57%.

21.12.2016

Quarterly National Accounts - Manual for Austria. Description of Applied Methods and Data Sources

The Austrian Institute of Economic Research (WIFO) compiles on behalf and for account of Statistics Austria the official Austrian Quarterly National Accounts since many years. The calculation is based on the regulations of Eurostat and complies with ESA 2010 conventions. Data is published by Statistics Austria approximately 60 days after the end of a quarter (see time schedule given on this site for precise release dates). This release is called the regular or 2nd estimate. Data is distributed by Statistics Austria, WIFO as well as Eurostat.