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Weltwirtschaft durch EU-Austritt Großbritanniens kaum beeinträchtigt. Mittelfristige Prognose bis 2021

Opens external link in new windowPressenotiz, 27.10.2016

Opens external link in new windowWIFO-Monatsberichte 10/2016

Das Weltwirtschaftswachstum beschleunigt sich mittelfristig nur leicht. Zügig expandieren wird die Wirtschaft auf Basis einer robusten Binnennachfrage und einer zunehmenden Erwerbsbevölkerung in den USA. Im Euro-Raum verläuft die Expansion langsamer, da die institutionellen Mängel der Währungsunion die Erwartungen dämpfen und die Erwerbsbevölkerung stagniert. Der EU-Austritt Großbritanniens wird vor allem die britische Wirtschaft selbst treffen, weniger deren Handelspartner. Die Zugkraft des Wachstums in den Schwellenländern lässt weiter nach. In China verlangsamt es sich, in Russland und Brasilien erholt sich die Konjunktur aufgrund der niedrigen Rohstoffpreise nur schleppend aus der aktuellen Krise.

Mäßiges Wirtschaftswachstum - Arbeitslosigkeit hoch. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2021

Opens external link in new windowPressenotiz, 3.11.2016

Opens external link in new windowPressenotiz, 31.10.2016

Opens external link in new windowWIFO-Monatsberichte 10/2016

Nach der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,6% p. a.) expandiert die heimische Wirtschaft mittelfristig wieder etwas stärker (2017/2021 +1,5% p. a.). Die Investitionsnachfrage wächst weiterhin verhalten, und der Außenbeitrag trägt zum Wirtschaftswachstum weniger bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum wird durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1¼% p. a. wachsen (2012/2016 +0,3% p. a.). Die leichte Expansion ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2017/2021 +1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland stärker zunimmt. Die Arbeitslosenquote dürfte 2019/20 einen Höchstwert von 9,8% (gemäß AMS-Definition) erreichen und könnte bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 9,7% leicht zurückgehen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig gering, das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich merklich verringern. Die Inflationsrate wird durchschnittlich 1¾% betragen. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erst zum Ende des Prognosezeitraumes erwartet. Von 2015 geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) bis 2021 um rund 10 Prozentpunkte auf 75¼% zurück.

Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2016 bis 2020

Opens external link in new windowWIFO-Monatsberichte 4/2016

Nach der schwachen Entwicklung von 2012 bis 2015 (+½% p. a.) dürfte die heimische Wirtschaft mittelfristig zwar etwas stärker, aber noch immer verhalten expandieren (2016/2020 +1½% p. a.). Vor allem der Außenbeitrag und die öffentlichen Konsum- und Investitionsausgaben tragen weniger zum Wirtschaftswachstum bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum erhält durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen infolge der Steuerreform 2015/16 und durch die zusätzliche Nachfrage aus der Flüchtlingsmigration Impulse und dürfte im Prognosezeitraum um 1,4% p. a. zunehmen (2011/2015 +0,5% p. a.). Die leichte Expansion der heimischen Wirtschaft ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2016/2020 +1,1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bis 2018 zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland (nicht zuletzt auch durch die Flüchtlingsmigration) insgesamt stärker wächst. Die Arbeitslosenquote dürfte 2017 knapp 10% (gemäß AMS-Definition) erreichen und auf diesem Niveau verharren. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig (+1,7% p. a.), aber höher als im Euro-Raum, sodass der Realeinkommenszuwachs in Österreich geringer sein dürfte. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) dürfte aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufs und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Prognosezeitraum nur schwer zu erreichen sein.

Subdued Economic Growth, High Unemployment and Fiscal Consolidation Shaping the Economic Outlook. Medium-term Forecast for the Austrian Economy until 2018

Opens external link in new windowWIFO Bulletin 3/2014

After the slump in economic growth between late 2012 and the middle of 2013, the Austrian economy is expected to follow a moderate upward trend, with GDP growth averaging 1.8 percent p.a. over the period 2014-2018. Private consumption in particular will remain subdued, as private households seem inclined to further increase their savings. While the gradual pace of expansion will lead to more jobs (2014-2018 +0.8 percent p.a.), unemployment is unlikely to decline significantly, given the parallel increase in both domestic and foreign labour supply. From a peak of 7.9 percent (as defined by the public employment service) in 2015, the unemployment rate is projected to decline only slightly to 7.7 percent by the forecast horizon. Inflationary pressure remains weak over the medium term, with headline inflation anticipated at an average 1.9 percent. A balanced general government budget (in structural terms as well as in accordance to the "Maastricht" definition) will not be achieved by the structural consolidation scenario underlying the forecast (? 2 billion as from 2014 and a further ? 1 billion from 2015 onwards).

Per-Capita Growth Exceeding Pre-Crisis Pace Only in USA. Medium-term Projections for the World Economy until 2018

Opens external link in new windowAustrian Economic Quarterly, 4/2013

Among the world's most advanced economic areas, the US economy will enjoy the strongest growth over the forecast period (+2.9 percent per year). Also when adjusted for population change, GDP growth in the USA will exceed that of the UK, the euro area or Japan. Growth in China and Russia is set to abate to an annual 7.4 percent and 3.9 percent, respectively. In India (+6.7 percent) and Brazil (+3.4 percent), growth will match the longer-term average, due to a steadily rising labour force. Looking at GDP per capita, Russia should exploit its catching-up potential towards the advanced economies more fully than India or Brazil. Global GDP growth in a medium-term perspective is projected at an annual 3.2 percent.