Prognosen > Prognoseevaluierung

Termine

Konjunkturprognose (vierteljährlich)
  • 29. 6. 2017
  • 29. 9. 2017
  • 21. 12. 2017

Die Wirtschaftsprognosen von WIFO und IHS. Eine Analyse für die Achziger und Neunziger Jahre

Opens external link in new windowWIFO-Monatsberichte, 11/2002

Die Prognosen von WIFO und IHS wurden anhand von fünf Bewertungskriterien für 10 wichtige gesamtwirtschaftliche Kenngrößen über den Zeitraum 1978 bis 1999 evaluiert. Bezüglich der Treffsicherheit fallen die Prognosen des WIFO für die meisten Variablen gleich gut oder besser aus als jene des IHS; diese Unterschiede sind teilweise auch statistisch signifikant. Im Vergleich mit früheren Analysen ist eine leicht sinkende Tendenz der Prognosefehler zu erkennen. Die Prognosen der Institute sind überwiegend unverzerrt und effizient und deutlich treffsicherer als naive Prognosestrategien.

Vergleich der Prognosegüte der österreichischen Wirtschaftsprognosen von 1998 bis 2006

(Quelle: OeNB)

Initiates file downloadDownload

In dieser Studie wird erstmals ein Vergleich der Prognosegüte aller für Österreich verfügbaren Konjunkturprognosen vorgenommen. Dazu werden die zwischen Herbst 1998 und Herbst 2006 von OeNB, WIFO, IHS, OECD, IWF und der Europäischen Kommission erstellten Österreich-Prognosen gegenübergestellt. Es zeigt sich eine relativ ähnliche Einschätzung des erwarteten Konjunkturbilds durch die verschiedenen Institutionen. So wurden beispielsweise Stärke und Dauer des Abschwungs 2001 durchwegs stark unterschätzt. Die Prognosegüte der österreichischen Institutionen wird von keiner internationalen Institution erreicht bzw. signifikant übertroffen. Das WIFO hat den geringsten Fehler der BIP-Prognosen für das laufende Jahr, die OeNB für das nächste Jahr. Bei den Inflationsprognosen weist die OeNB den geringsten durchschnittlichen Prognosefehler aller Institutionen auf.